24. User-Group “BGK-Toolbox in Versicherungsunternehmen”

Ralf Mund, 18.05.2022

Im Fokus unseres Treffens in der letzten Aprilwoche stand das Thema Process Mining im Zusammenhang mit der automatisierten Gewinnung von Prozesszeiten.

Grundlage war ein Praxisbericht aus einem aktuellen Projekt in einem Versicherungsunternehmen. Anhand des konkreten Beispiels wurden die Möglichkeiten aber auch die Grenzen des Process Minings bei der Ermittlung von Bearbeitungszeiten aufgezeigt. Die anschließende Diskussion hat gezeigt, dass sich schon einige Häuser mit dem Thema beschäftigen, aber nur wenige bereits konkrete Umsetzungsprojekte gestartet haben. Trotzdem sind sich alle einig, dass die automatisierte Messung von Prozesszeiten mit Hilfe von Process Mining zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Insbesondere bei der Erstimplementierung ist es notwendig, die ermittelten Werte zu verifizieren. Aber auch in der Folge müssen die Werte regelmäßig überprüft werden, da das Verfahren z.B. im Hinblick auf nicht messbaren Aktivitäten Grenzen hat. Dies kann u.a. durch die sich in den letzten Jahren in vielen Unternehmen bewährte elektronische Stoppuhr (BGK-Basis) erfolgen.

In den meisten Häusern gibt es mittlerweile auch eine Regelung im Hinblick auf die zukünftige Aufteilung der Arbeitszeit auf Büro und Home-Office. Die Home-Office-Quote liegt in den meisten Fällen zwischen 40% und 60%. In diesem Zusammenhang ging es auch nochmal um die Produktivität in Abhängigkeit vom Arbeitsplatz. Hier war fast durchgehend die Rückmeldung, dass durch das vermehrte Arbeiten im Home-Office keine Produktivitätsverluste zu erkennen sind (siehe auch Blogbeitrag "Prozesskennzahlen bei wechselnden Arbeitsplätzen").

Auf diesem Wege auch nochmal ein Dankeschön an alle Teilnehmer.

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